Die AEL ist ein bewährtes und industriell etabliertes Verfahren zur Wasserstofferzeugung. Aktuelle Forschungsarbeiten konzentrieren sich darauf, die Wasserstoffproduktion pro Aktivfläche im Elektrolyseur zu erhöhen. Ein möglicher Ansatz ist die Steigerung der Betriebstemperatur, wodurch die Reaktionskinetik beschleunigt und höhere Stromdichten ermöglicht werden. Während konventionelle AEL-Systeme typischerweise bei 70–90 °C betrieben werden, streben wir Betriebstemperaturen von über 120 °C an. Für diese erhöhten Temperaturen werden neue, besonders stabile Materialien benötigt.
Eine zentrale Komponente ist das Diaphragma, das üblicherweise aus keramischen Partikeln in einer Polymermatrix besteht. Die Langzeitstabilität der Polymermatrix stellt hierbei insbesondere bei erhöhten Temperaturen eine Herausforderung dar. Kommerzielle Diaphragmen sind daher meist auf Einsatztemperaturen von etwa 110 °C begrenzt. Am Forschungszentrum Jülich werden polymerfreie, rein keramische Diaphragmen entwickelt, die mittels thermischen Spritzens hergestellt werden.
Diese neuartigen Diaphragmen sollen im Rahmen der Masterarbeit untersucht werden, wodurch sich folgende Aufgaben ergeben:
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Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit vielfältigen Hintergründen, z.B. hinsichtlich Alter, Geschlecht, Behinderung, sexueller Orientierung / Identität sowie sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft. Ein chancengerechtes, diverses und inklusives Arbeitsumfeld, in dem alle ihre Potentiale verwirklichen können, ist uns wichtig.
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